Ehrungsabend 2026 beim TV Steinheim
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Beim Ehrungsabend hat der Turnverein Steinheim langjähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt – für fünf, acht und zwölf Jahre Mitarbeit im Verein.
Ehrenamt ist im Sport keine Selbstverständlichkeit – es ist die Grundlage dafür, dass Trainings stattfinden, Turniere organisiert werden und Gemeinschaft entsteht. Genau das stand im Mittelpunkt des Ehrungsabends 2026 des Turnvereins Steinheim. Vorstand und Gäste blickten dabei nicht nur auf Zahlen zum freiwilligen Engagement, sondern vor allem auf die Menschen hinter den Aufgaben: Mitglieder, die über Jahre zuverlässig Verantwortung übernehmen – „auch wenn es niemand sieht“.
Zur Einordnung verwies Vorstand Maximilian Herbrik auf eine 2026 veröffentlichte Studie: Demnach engagieren sich 36,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig – rund 26,97 Millionen Menschen. Gleichzeitig nennen viele Ehrenamtliche Zeitmangel als häufigsten Grund, ihr Engagement einzuschränken. Umso wichtiger sei es, die Arbeit im Verein sichtbar zu machen und „Danke zu sagen – nicht nur mit Urkunden oder Worten, sondern mit einem gemeinsamen Abend“.
Geehrt wurden Mitglieder, die sich seit fünf Jahren ehrenamtlich einbringen – im Vereinsalltag eine lange Zeit. Der Vorstand erinnerte daran, was hinter dieser Zahl steckt: Trainings vorbereiten, bei Veranstaltungen mitanpacken und Verantwortung übernehmen. Fünf Jahre Ehrenamt bedeuten, sich bewusst für den TV Steinheim entschieden zu haben – mit Einsatz, Loyalität und Herzblut.
Für 5 Jahre Tätigkeit wurden geehrt: Christian Banzhaf, Gerhard Belowitzer, Simone Fink, Andreas Gerstenlauer, Manuela Hertel, Zoe Kenntner, Vanessa Kolb, Mark Laible, Marcel Niess, Sascha Probst, Sandra Rieberger, Konrad Roth, Johannes Schenck, Christoph Schlossarek, Thorben Stach, Jennifer Unzeitig, Heino Wulff.

Acht Jahre ehrenamtliche Tätigkeit seien „längst mehr als Mithelfen“. Wer so lange dabei ist, bringe Erfahrung, Verlässlichkeit und Verantwortung ein, arbeite neue Mitglieder ein, sei Vorbild und fange auch dann Aufgaben auf, wenn es anstrengend werde. Diese Engagierten seien das „Rückgrat“ des TV Steinheim.
Für 8 Jahre Tätigkeit wurden geehrt: Viktoria Anger, Walter Birk, Danjela Folberth, Anette Haslanger, Martina Kaufmann, Tanja Kieffer, Andreas Kieser, Alexandra Roth, Alexander Schrom.

Besonders hervorgehoben wurden Mitglieder, die sich seit zwölf Jahren ehrenamtlich engagieren und Tätigkeiten übernehmen. Zwölf Jahre stünden für Hunderte Stunden und zahlreiche Veranstaltungen – und für die wiederholte Entscheidung, dranzubleiben. Sie hätten den TV Steinheim geprägt, Strukturen aufgebaut, Traditionen weitergegeben und neue Wege ermöglicht. „Ohne solche Menschen wäre ein Verein nicht lebensfähig“, so Vorstand Maximilian Herbrik.
Für 12 Jahre Tätigkeit wurden geehrt: Tim Baur, Andreas Belau, Karin Bock, Jörg Ellmer, Ralf Fahrig, Simone Fetzer, Petra Frank, Ralf Geringer, Karin Geringer, Markus Gröner, Maximilian Herbrik, Inge Kieser, Sebastian Kieser, Stephanie Kratschmar, Klaus Kuch, Martina Laible, Klaus Lehleiter, Astrid Mühlberger, Gerd Mühlberger, Stefan Müller, Klaus Nissle, Marius Ortlieb, Daniel Paul, Heike Sakowski, Alexander Schneider, Roland Wiche.


Eine besondere Ehrung erhielt Andreas Sapper, der mit dem Ehrenpreis des TV Steinheim ausgezeichnet wurde. In der Laudatio würdigte Maximilian Herbrik sein langjähriges Engagement in der Handballabteilung – unter anderem als Schiedsrichter und als Schiedsrichterobmann. Zudem habe Sapper über Jahre als Kassierer Verantwortung für die Finanzen übernommen und trage inzwischen die Rolle als Abteilungsleiter Finanzen. Als herausragendes Projekt nannte der Vorstand die Umstellung des Kontenrahmens, die Sapper federführend vorangetrieben und sein Wissen anschließend an andere Kassierer weitergegeben habe.
Am Ende des Abends stand ein gemeinsamer Dank an alle Engagierten – und auch an das Organisationsteam im Hintergrund. Ehrenamt sei keine Selbstverständlichkeit, sondern „ein Geschenk für den TV Steinheim“, hieß es in der Abschlussrede. Mit einem gemütlichen Ausklang endete ein Abend, der vor allem eines deutlich machte: Der Verein lebt von Menschen, die mitdenken, mittragen und da sind, wenn es darauf ankommt.




